Die Ernährungswissenschaft hat erst in den vergangenen Jahren einen wirklichen Aufschwung erlebt und bietet uns weiterhin viel Lehrstoff. So wird es immer offensichtlicher, dass Essgewohnheiten eine direkte Auswirkung auf die Gesundheit haben und viele Krankheiten auf die Ernährung zurückzuführen sind. In dieser Hinsicht ist bemerkenswert, dass degenerative Erkrankungen besonders häufig in Wohlstandsgesellschaften mit ihrem hohen Verzehr an raffinierten Lebensmitteln und tierischen Produkten auftreten. In unserer modernen Zeit haben sich auch die Essgewohnheiten drastisch verändert. Fertignahrung, welche im Labor entwickelt wird, ist zu einem festen Bestandteil der alltäglichen Ernährung der Menschen in den Industrienationen geworden. Diese Entwicklung lässt sich nur schwer rückgängig machen und benötigt gemeinsame Anstrengungen, um die Gesellschaft zu gesünderem Essverhalten zurückzuführen. In diesem Kapitel unternehmen wir den Versuch, die notwendigen Informationen zu liefern, um einerseits zum Ändern des Lebensstils zu ermutigen, andererseits zu einer alternativen Ernährungsweise zu führen, die nicht nur gesünder ist, sondern auch in geschmacklicher Hinsicht Zufriedenheit verschafft.

Gesunde Essgewohnheiten sind keine absolute Garantie für die Gesundheit, aber sie können sicherlich den entscheidenden Ausschlag geben. Schon während der Kindheit werden Grundlagen für Krankheiten gelegt, sie manifestieren sich jedoch erst in einem späteren Stadium mit Auswirkung auf die Lebensqualität. Die tragische Erkenntnis unserer Zeit ist, dass die älteren Bewohner in den meisten westlichen Gesellschaften keine gute Gesundheit geniessen. In den USA berichten nur 16% der Personen über 65 über eine ausgezeichnete Gesundheit! Unter diesem Gesichtspunkt sei die Anmerkung erlaubt, dass eine gesunde Ernährung nicht den einzigen Faktor für unser Wohlergehen darstellt. Mangelnde Bewegung, Stress, unzureichende Freizeit und emotionale Belastungen können uns ebenso schaden wie schädliche Essgewohnheiten. So liegt es bei uns, mit reiflicher Überlegung alle diese Faktoren beim Planen eines gesundheitsbewussten Lebensstils zu berücksichtigen.

 

Der Übergang zu einem gesunden Lebensstil sollte für alle ein freudiges Erlebnis werden und nicht zu extremen Ansichten zum Thema Gesundheit führen. Das eigentliche Ziel haben wir verfehlt, wenn alles Übertriebene schliesslich mehr zur Last als zur Freude wird.

Die Verdauung von Kohlenhydraten.doc (23,0 kB)

kohlenh. und ballst.teil1.doc (22,0 kB)

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